Schnelle Fakten
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Vergessen Sie allgemeine Floskeln über eine „florierende Handelslandschaft“. Wer heute in Österreich online einkauft, sieht sich mit einer klaren Realität konfrontiert: Ein Gigant dominiert den Markt, während spezialisierte lokale Anbieter um die verbleibenden Nischen kämpfen.
Stand Dezember 2025 kontrolliert Amazon allein 40 % aller Online Ausgaben in Österreich. Dennoch wissen clevere Shopper, dass in Kategorien wie Apothekenbedarf, Mode und Möbel lokale Spezialisten oft bessere Angebote, schnelleren Versand und einen persönlicheren Service bieten.
Wir haben die neuesten verifizierten Umsatzdaten analysiert, um Ihnen die aktuelle Top-10-Liste zu präsentieren. Hier geben die Österreicher wirklich ihr Geld aus.

1. Amazon.de (Der unangefochtene König)
Es gibt keinen knappen zweiten Platz. Amazon ist der absolute Marktführer in Österreich und generiert ein beeindruckendes Bruttowarenvolumen (GMV) von 4,3 Milliarden Euro. Mit rund 42,6 Millionen monatlichen Besuchen fungiert die Plattform faktisch als die Standard Suchmaschine für österreichische Konsumenten.
Die Experten Ansicht: Während die Preise wettbewerbsfähig sind, ist die eigentliche Kundenbindung Prime. Da Amazon seine deutsche Infrastruktur nutzt, um Österreich zu bedienen, sind die Lieferzeiten extrem kurz (oft 24 Stunden nach Wien). Wenn es schnell gehen muss, ist dies meist die sicherste Wahl.
2. Zalando (Marktführer in der Mode)
Zalando bleibt Österreichs Nummer 1 für Fashion und sichert sich mit einem GMV von 607 Millionen Euro den zweiten Platz im Gesamtranking. Im Gegensatz zu Generalisten punktet Zalando bei der User Experience die App Nutzung liegt mit 41 % deutlich vor Konkurrenten wie H&M. Falls Sie über die Grenze blicken möchten, finden Sie hier auch Vergleiche zu den besten Online Schuhshops in Deutschland.
Optionen wie „Jetzt probieren, später bezahlen“ (Kauf auf Rechnung) und die problemlose Retourenabwicklung machen Zalando zum sichersten Ort, um mit neuen Styles zu experimentieren.
3. Shop Apotheke (Der Aufsteiger)
Dies ist der größte Aufsteiger auf unserer Liste. Shop Apotheke ist zum drittgrößten Webshop in Österreich herangewachsen und generiert über 199 Millionen Euro Nettoumsatz. Da die Gesundheitskosten steigen, weichen immer mehr Österreicher auf Online Apotheken für rezeptfreie Medikamente und Kosmetik aus, da die Preise oft deutlich unter denen stationärer Apotheken liegen. Ein ähnliches Phänomen lässt sich in unserem Guide zu Online Apotheken in Frankreich beobachten.
4. Otto
Die Otto Group ist ein Schwergewicht in der DACH Region. Mit einem Umsatz von 172 Millionen Euro spricht Otto.at vor allem Haushalte an. Die Stärken liegen in den Bereichen Möbel, Heimtextilien und Mode. Im Vergleich zum oft unübersichtlichen Marktplatz von Amazon bietet Otto ein kuratiertes, traditionelles Katalog Erlebnis, das viele Österreicher nach wie vor schätzen.
5. Universal
Dicht auf den Fersen der Schwestergesellschaft Otto generierte Universal einen Umsatz von 169 Millionen Euro. Universal ist besonders stark bei flexiblen Zahlungsoptionen. Wer seine Wohnung mit einem begrenzten Budget und Ratenzahlung einrichten möchte, findet hier eine erstklassige Anlaufstelle.
6. Ikea.com
IKEA hat es geschafft, sperrige Möbel erfolgreich online zu vermarkten. Im Geschäftsjahr 2024/25 hielt sich der Online Anteil stabil bei 27 %, was rund 164,3 Millionen Euro über den Webshop entspricht. Besonders beliebt ist in Österreich der Service „Click & Collect“, bei dem man das Labyrinth im Einrichtungshaus umgeht und die Ware direkt abholt.
7. MediaMarkt
MediaMarkt bleibt der wichtigste Elektronikhändler des Landes. Beim reinen Online Umsatz belegt das Unternehmen mit ca. 158 Millionen Euro den 9. Platz im Gesamtranking. Es ist die erste Adresse für Haushaltsgroßgeräte und Spielekonsolen. Vor dem Kauf lohnt sich oft ein Blick auf den Vergleich der Playstation Preise in Deutschland, wobei MediaMarkt Österreich oft aggressiv nachzieht, um die Kunden lokal zu binden.
8. XXXLutz
Nach dem Marktaustritt von Wettbewerbern wie Kika/Leiner hat XXXLutz seine Dominanz mit einem massiven Marktanteil von 36 % im Möbelsektor gefestigt. Der Webshop ist riesig und bietet eine breite Palette von preiswert bis hochwertig an ideal für alle, die eine Alternative zur IKEA Ästhetik suchen.
9. H&M.com
Während Zalando die Krone trägt, bleibt H&M ein Schwergewicht. Die Kette ist eine feste Größe für Basics und erschwingliche Trends. Die hohe App Nutzung (39 %) beweist, dass die Markenloyalität in Österreich trotz der Konkurrenz durch reine Online Player stark bleibt.
10. Electronic4you
Lokale Spezialisten sollte man nicht unterschätzen. Electronic4you belegt mit 78,1 Millionen Euro Umsatz den 14. Platz im Gesamtranking (Top 10 der reinen B2C Shops). Im Gegensatz zu Generalisten fokussieren sie sich rein auf Technik Enthusiasten und haben oft Bestände, wenn die großen Player ausverkauft sind.